Bindegewebsmassage

Hierbei handelt es sich um die Massage reflektorischer Zonen im Bindegwebe. Jedes Organ und Organsystem hat ein zugehöriges Segment im Bindegewebe.

Diese Massagetechnik unterscheidet sich von anderen, da sie mit den Fingerkuppen des 3. und 4. Fingers und Zugkraft ausgeführt wird. Dabei enststeht in diesen Zonen ein helles Schneide- und Reizempfinden, als ob mit dem Fingernagel massiert würde. Diese Therapieform kann dementsprechend Schmerzen verursachen!

Sie wird besonders häufig bei folgenden Erkrankungen durchgeführt:

  • Asthma bronchiale
  • Migräne
  • Periatritis humero scapularis
  • M. Bechterew
  • Ischialgie
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Ziele der Bindegewebsmassage:

  • Örtliche Durchblutungssteigerung
  • Normalisierung der Gewebeelastizität
  • Organfunktionen werden über den Reflexbogen normalisiert
  • Detonisierung der Muskulatur -> Schmerzlindernde Wirkung

Indikation für die Bindegewebsmassage:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Erkrankungen der inneren Organe, wie Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der verdauungsorgane und Erkrankungen im Urogenital-Bereich
  • Arterielle Durchblutungsstörungen
  • Neurologische Störungen
  • Allgemeine Überbelastung -> Stress
  • Migräne

Kontraindikationen für die Bindegewebsmassage:

  • Akute Entzündung
  • Bestrahlungsgebiete (Chemotherapie)
  • Risikoschwangerschaften